Neuland-Unternehmensführung

Aus Nuevalandia

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Entrepreneurship

oder Maintainer anstatt "Chefs"

  • Im Deutschen gibt es dafür keine Entsprechung. Am ehesten vielleicht "Anschieber".
  • Ein Maintainer ist kein Chef, dem die anderen folgen müssen. Die Mitarbeiter folgen dem Maintainer aus "freien Stücken" aufgrund seiner Kompetenz, Persönlichkeit, Wissen, Talent, Ideen etc.

Kurzdarstellung Entrepreneurship / Maintainer:

  • Eine Idee ausarbeiten und das eigene Unternehmen aus vorhandenen, jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen.
  • Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen.
  • Ganz praktisch an eigenen Ideen arbeiten, diese wie ein Puzzle kombinieren und daraus etwas Neues schaffen.
  • Je unkonventioneller man denkt, um so besser!
  • Buchhaltung und Rechnungswesen? Sollte ein Gründer denen überlassen, die das schnell, zuverlässig und zu niedrigen Preisen erledigen. Versand, Verpackung und Logistik? Auch dafür gibt es Profis...

Mehr dazu:

Nutzung Know How externer Beteiligter

  • Ein Händler sollte sich nicht nur als Einzelunternehmer sehen, sondern die gesamte Prozesskette. Über die Wünsche für sein Produkt sollte mit den Kunden kommuniziert werden. Dies geht inzwischen über das Internet mittels Foren, Wikis etc. Damit kann ein großer Wissenspool genutzt werden.
  • Die Verbraucher haben dann auch den Nutzen von adäquateren Produkten.
  • Genauso sollte mit den Produzenten und deren Möglichkeiten und wünschen kommuniziert werden.
  • Dies ist ein ständiger Prozess, da sich das Umfeld ja auch immer ändert. So kann man in der Entwicklung immer im grünen Bereich bleiben und rechtzeitig reagieren. Dies gilt für alle Unternehmer (nicht nur Händler) und ihre angrenzenden Prozessfelder.

Selbstorganisation

Intern

  • Nutzung von "flüssiger Demokratie".
  • Entscheidungen möglichst weit unten treffen lassen (aber auch Beteiligung an Verantwortung, Risiko + Erfolg).
  • Mitarbeiter am Erfolg beteiligen, am besten zu Anteilseignern machen.
  • Direkte Kommunikation zwischen den Mitarbeitern fördern (Wikis, Blogs, Foren, Feiern und gemeinsame Freizeitmöglichkeiten), aber nicht erzwingen.
  • Arbeitszeit für die Verfolgung eigener Projekte/Ideen einräumen.
  • Preise/Prämien/Beteiligung für erfolgreiche Ideen zur Umsatzsteigerung oder Kostensenkung.
  • Ein erfolgreiches Beispiel für die Umsetzung ist die brasilianische Firma SEMCO: Die Firma Semco – ein Quantensprung im Bereich der Unternehmensphilosophie

Vernetzung

  • Mittels einer regionalen Wirtschaftsgemeinschaft können die Menschen der Region mitbestimmen, teilhaben und eine unabhängige eigene Wirtschaft aufbauen. Mehr dazu: Datei:RegionaleWirtschaftsgemeinschaft.pdf
  • Wie dieses "miteinander" anstatt "gegeneinander" organisiert werden kann beschreibt die Peer Ökonomie
Persönliche Werkzeuge